Südstadt von

 

 

 

Görlitz

Angaben aus Wikipedia, 

 

 

Die Südstadt ist ein im Süden vom Zentrum gelegener Görlitzer Stadtteil. Ihr Erscheinungsbild ist geprägt durch die zusammenhängende Gründerzeitbebauung, die auch einen Schluss auf ihre Entstehung Ende des 19. Jahrhunderts zulässt. Sie entstand in Folge der Ausdehnung der Stadt in Richtung Süden nach dem Anschluss von Görlitz an das preußische und sächsische Eisenbahnnetz. Weiterhin bildet der sie umgebende Villengürtel die südliche Grenze der historischen Görlitzer Innenstadtbebauung.

Sehenswürdigkeiten

 

Sakralbauten

 

Sehenswert sind in der Südstadt unter anderem ihre drei Kirchen, die jeweils einen anderen Baustil repräsentieren:

 

die katholische Kathedrale „St. Jakobus“,

die evangelisch-lutherische „Heilig-Geist-Kirche“ und

die evangelische „Kreuzkirche“.

mehr über diese Kirchen - dazu bitte einen "Klick" auf die entsprechende Zeile.

Die Kathedrale „St. Jakobus“, im Volksmund oft nur Jakobuskirche genannt, ist ein roter Ziegelbau, der sich südlich des Görlitzer Bahnhofs gut sichtbar auf einer Anhöhe über die übrige Bebauung erhebt.

Am 6. Juni 1898 fand die Grundsteinlegung für die neue katholische Kirche im neogotischen Stil statt. Knapp ein halbes Jahrhundert später - 1945 wurde die Kirche durch Artilleriebeschuss und Blindgänger im Kirchenschiff beschädigt, u.a. wurden alle Fenster zerstört, der Turm und das Dach beschädigt und 240 Orgelpfeifen zerstört. Seit 1994 ist die Jakobuskirche sowohl Pfarrkirche, als auch Kathedrale und Sitz des Bischofs des am 8. Juli 1994 neuerrichteten Bistums Görlitz und Sitz des Domkapitels. Der Kirchturm mit einer Höhe von 68 m kann auch bestiegen werden und bietet einen guten Blick in Richtung Görlitzer Innen- und Altstadt.

 

Ihr gegenüber befindet sich zwischen Sattigplatz und Zittauer Straße die kleinere „Heilig-Geist-Kirche“; sie ist Sitz der evangelisch-lutherischen (altlutherischen) Kirchgemeinde. Die „Heilig-Geist-Kirche“ in Görlitz ist in der Zeit von 1905 bis 1906, im nordisch-neuromanischen Stil und unter Einflüssen des Jugendstils erbaut worden. Grund war, der Abbruch der alten Hospitalkirche, gegenüber der Peterskirche am östlichen Ufer der Neiße. Dort hatte die altlutherische Gemeinde seit 1854 ihren Gottesdienst gehalten. In die „Heilig-Geist-Kirche“ wurde die Inneneinrichtung (Orgel, Altar mit Kanzel, Bänke, Glocke, Taufstein) aus der alten Hospitalkirche eingebaut.

 

Eine evangelische Kirche findet man im Südwesten des Stadtteils - die evangelische „Kreuzkirche“. Sie wurde zwischen 1913 und 1916 in einer Mischung aus Jugendstil, Neoklassizismus und Moderne in Folge eines Architekturwettbewerbs vom Dresdner Rudolf Bitzan errichtet. Der Turm der Kreuzkirche bietet von seiner Aussichtsplattform in Höhe von 38 Metern einen herrlichen Rundblick über die Stadt und je nach Wetterlage in die nähere und weitere Umgebung.

 

Ebenfalls befindet sich der Friedhof der jüdischen Gemeinde im Westen der Südstadt, auf der Biesnitzer Straße in Höhe der

Straßenbahnhaltestelle „Büchtemannstraße“. Auf ihm befindet sich ein Mahnmal für die im KZ-Außenlager Görlitz ermordeten und auf dem Friedhof beigesetzten jüdischen Häftlinge.

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